Montag, 23. Januar 2017

Zu Gast bei... Svenja in Hamburg

Entdeckt habe ich Svenjas wunderbare Fotos auf Instagram (frausvenja). Sofort begeistert war ich! Wie schön ist bitte dieses zitronengelbe Häuschen mit den zauberhaften Stuckdecken, dem hübschen Dielenboden und der geschmackvollen Einrichtung? Klar, dass ich mehr wissen und diese Einblicke unbedingt mit euch teilen wolltealso bat ich Svenja zum Interview. 

Svenja arbeitet als Gymnasiallehrerin und lebt mit ihrem Mann, der im nahegelegenen Krankenhaus als Arzt arbeitet, und ihrer zweijährigen Tochter im Hamburger Osten. Bald bereichert ein weiterer Mitbewohner ihre Familie. Bühne frei für Svenja!

Fotos © Svenja









Dein Lieblingsort?
Im Sommer definitiv unser kleines Gärtchen und unser Wintergarten, den wir aus Isolationsgründen im Winter nicht heizen. Ich liebe Gartenarbeit. Das ist quasi Fitness- und Yogastudio in Einem. Ansonsten halten wir uns als Familie vornehmlich im Wohn-/Esszimmer auf,  da die Küche sehr fein, aber auch sehr klein ist und unsere Tochter gerne Platz beim Spielen hat. Mit ihr spiele ich auch sehr gerne auf dem ausgebauten Dachboden. Er hat zwar keine Stehhöhe, ist aber durch die Holzverkleidung unheimlich gemütlich.



Deine Lieblingsfarbe?
Schwierig zu beantworten, da für mich Farbe in den verschiedenen Lebensbereichen unterschiedliches bedeutet. Im Wohnbereich mag ich kräftige Farben, wie Petrol oder Gelb. Kombiniere sie aber gerne mit Naturfarben, und die berühmte Nicht-Farbe Weiß kommt als Grundgerüst und Ruhepol auch recht häufig vor. Meine Kleidung ist dagegen in den letzten Jahren deutlich trister geworden.



Dein Lieblingsmaterial?

Holz. Eindeutig. Am liebsten natürlich welches, was eine Geschichte erzählen kann. Mein Mann mag es gerne neu und gepflegt, so dass wir da manchmal in Zwickmühlen geraten. Unser gelbes Wollsofa von Muuto wird auch sehr geliebt und seitdem wir ein Kind haben, werden viele Dinge auch sehr viel lockerer gesehen. Ich möchte mit und in meinen Möbeln leben und dazu muss ich sie gebrauchen und nicht wie im Museum ausstellen. Patina ist schön, auch wenn ich oft die Augen verdrehe, wenn Bekannte fragen, wann wir denn endlich unseren alten Medizinschrank neu lackieren.



Dein Lieblingskünstler/Designer?

Im Designbereich mag ich, wie so viele, natürlich die Klassiker wie die Bauhaus-Designer und deren Dunstkreis, hier vor allem Jean Prouvé, oder auch Nils Holger Moormann oder die „neuen Klassiker“ von Muuto und Hay.


Im Kunstbereich galt meine erste große Liebe Gerhard Richter, dessen Vielfältigkeit mich immer noch sehr fasziniert und ich mag die Leipziger Schule um Neo Rauch. Mittlerweile bin ich sogar mit einem international bekannten Künstler verwandt. Henrik Eiben ist der Mann der Schwester meines Mannes und macht wunderbar minimalistische und prägnante Kunst. Zwei Werke von ihm dürfen wir schon unser Eigen nennen und die Wand über dem Sofa wird auch extra freigehalten.



Dein Lieblingsmöbelstück?

Unser alter Medizinschrank und unsere zwei FNP-Regale von Nils Holger Moormann. Sie sind so schlicht und einfach und gleichzeitig so variabel und dekorativ.



Die nächste geplante Wohnanschaffung?

Eigentlich stand da ganz groß ein USM Haller Sideboard auf meiner Wunschliste, da wir aber im nächsten Frühsommer ein weiteres Kind erwarten, steht jetzt erst einmal ein neuer Kleiderschrank fürs Kinderzimmer und eventuell auch eine neue Wickelkommode auf der Prioritätenliste ganz oben.



Deine Lieblingsshops?

Wie viele gehe ich sehr gerne auf Flohmärkte und hoffe, doch noch den ein oder anderen Glücksfund zu machen. Inzwischen habe ich aber ein Vasenkaufverbot, welchem ich mich aber regelmäßig widersetze. 


Ansonsten schaue ich gerne bei Lys Vintage, Human Empire Shop oder LUV Interior, wo wir unser Sofa und unsere Esszimmerleuchte gekauft haben, vorbei. Wir versuchen möglichst vor Ort zu kaufen und wenig übers Internet zu bestellen. Seitdem wir aber aus dem Trendviertel Altona raus in den Osten von Hamburg gezogen sind, fehlt mir häufig die Zeit und Gelegenheit durch die Läden zu streifen.

Lieben Dank an Svenja für die Fotos und das Interview!

Samstag, 21. Januar 2017

Blick zurück

Gesehen Maischberger
Gehört Wiley U were always (feat. Skepta & Belly HQ)
Getan die erste GFS korrigiert, die Karteikarten für die Präsentation ausgedruckt und ein Rezept für irische Kekse rausgesucht passend zum vorzustellenden Buch, das in Irland spielt (drei mal dürft ihr raten, was wir am Tag vor der GFS backen)
Gelesen das Magazin der Büchergilde
Gegessen Maoam
Getrunken Chianti vom Nachbarn (fürs Entgegennehmen zahlreicher Pakete, nett)
Geärgert ...schon wieder die Mütze vergessen beim Radfahren
Gefreut über den Kommentar von Ks Freund zu den Cookies: „Ey, ich sag dir, dein Vater kann richtig gute Kekse backen.
Gelacht dass ich jetzt dank Instagram weiß, wie sich der knöchelfreie Trend nennt, den P exzessiv betreibt, brrr (nämlich Flanking)
Gewünscht warme Füße
Gekauft Jeans





 

Mittwoch, 18. Januar 2017

Philuko meets Ikea Part II

Gestern Abend schaute ich nichts ahnend fern. In der Werbung lief der neueste Ikea-Spot (hier geht’s zum Spot „Gekommen um zu bleiben“). Dreißig Sekunden lang. Mit einer Oma, die zu Besuch ist bei ihrer Enkelin. Ich musste zwei Mal hinschauen – steht da nicht hinten links neben dem Bett ein Philuko?? Nein, gibt’s ja nicht! Lemondrop im Fernsehen! 

Ich wusste zwar, dass mein Print für einen Dreh verwendet wurde, aber ob man ihn auch sehen würde, stand auf einem anderen Blatt. Letztes Mal nämlich hing Lemondrop am Set „an der falschen Stelle“ und war im Spot nicht vertreten (dafür aber immerhin auf der Homepage). Philuko jetzt tatsächlich auch im TV. Wow. Ein klein. Bisschen. Stolz.

> Philuko Print „Lemondrop“



Lemondrop bei Ikea ...

... und bei uns

Dienstag, 17. Januar 2017

KIND OF ART

»Als ich so alt war, konnte ich malen wie Raphael.
Aber ich brauchte mein Leben lang, um so malen wie die Kinder.«
(Pablo Picasso, nachdem er eine Ausstellung mit Kinderzeichnungen besucht hatte)

Weil Kinder Künstler sind, zeige ich immer dienstags ein Werk aus dem Hause Philuko, wo die Mappen ziemlich prall gefüllt sind. Heutiges Werk meiner Wahl: „ohne Titel“ von Lu. Bleistift auf Papier, 2010.

Montag, 16. Januar 2017

Gutes Neues

Das Christkind kennt mich ziemlich gut. Es hat mich reich beschenkt. Täglich erfreue ich mich an dem Mobile, das da jetzt über dem Esstisch hängt. Ich wollte schon die ganze Zeit wieder etwas Schwebendes für das Wohnzimmer; vor allem, nachdem ich den altbewährten Adventskranz dieses Jahr nicht aufhängen durfte. Da kamen die runden Spiegelchen gerade recht. Wenn Kerzen auf dem Tisch stehen, tanzt das Mobile.

Der kupferne Becher ist aus dem Hause Freundts (ebenso wie die kleinen Zahlen). Ich war maximal überrascht, wie das Material die Kälte der Eiswürfel aus meinem Gin Tonic annimmt (ähm ja, der Physikunterricht liegt lange zurück... Kupfer ist wohl ein formidabler Leiter, nicht nur für Strom). Comicreportagen lese ich immer wieder gerne. Besonders die von Reprodukt. Das Buch war meine Urlaubslektüre. Und Schmuck geht sowieso immer...